HOME Platzhalter — Film folgt

Leben, das getragen wird.

24 Höfe um eine Quelle. Platz für 300 Menschen. Über der Erde wächst das Leben — darunter arbeitet leise die Technik, die es möglich macht.

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Nicht zurück aufs Land.
Vorwärts hinein.

HOME ist kein Aussteigerdorf und keine Modellstadt. Es ist ein Ort, an dem modernes Wohnen und ein Leben in der Natur sich nicht mehr ausschließen — weil alles, was sonst Mühe kostet, unter der Oberfläche gelöst ist.

Fußbodenwärme aus dem Boden. Regen, der als Trinkwasser zurückkommt. Strom vom eigenen Dach. Gemüse, das zwei Minuten entfernt wächst. Nichts davon muss man bedienen. Man wohnt einfach.

Es gibt noch kein HOME. Diese Seite zeigt einen Entwurf — ohne Standort, ohne Zeitplan, ohne Versprechen.

Schnitt durch einen Hof

Oben das Leben.
Unten die Technik.

Alles, was ein Haus normalerweise laut, teuer und kompliziert macht, liegt bei HOME unter der Erdlinie. Wurzeln und Rohre teilen sich denselben Raum. Was man sieht, ist ein Garten.

Erdlinie — was darüber liegt, gehört den Menschen Gelb — Systeme, die niemand bedienen muss

12–13Menschen teilen sich einen Hof

Die kleinste Einheit ist nicht die Wohnung. Es ist der Hof.

Drei Seiten Gebäude, eine Seite offen zum Garten — eine Bauform, die es in Europa seit Jahrhunderten gibt, weil sie funktioniert. Jeder hat seine eigenen vier Wände. Niemand lebt allein.

62 Meter Front. Ein geschützter Innenraum. Beete, ein Baum, ein langer Tisch. Kinder, die man vom Fenster aus sieht. Was drumherum entsteht, ist Versorgung. Was hier passiert, ist das eigentliche Leben.

24 solcher Höfe bilden den äußeren Kranz — drei je Achteckseite, acht Seiten. Danach ist Schluss. Einen fünfundzwanzigsten gibt es nicht.

Der Aufbau

Von außen
nach innen

Keine Hierarchie, sondern ein Weg. Was täglich gebraucht wird, liegt nah. Was selten gebraucht wird, liegt außen. Im Herzen steht bewusst kein Gebäude.

24

Die Höfe

Wohnen, Garten und Werkbank vor der Tür. Der Raum, für den alles andere gebaut wird.

Wohnungen · Familien · Gärten · Ateliers

12

Die Versorgung

Zwölf Häuser halten HOME am Laufen: erzeugen, verarbeiten, reparieren, zusammenkommen.

Energie · Wasser · Nahrung · Küche · Werkstatt · Reparatur · Logistik · Digitales · Halle · Bewegung · Gäste · Stille

6

Das Lernen

Sechs Häuser für ein Leben lang — geordnet nach Lebensphase, nicht nach Schulfach.

Kinder · Lernen · Projekte · Kreativität · Jugend · Familie

3

Der Kern

Was im Ernstfall in zwei Minuten erreichbar sein muss. Koordination dient hier — sie verwaltet nicht.

Koordination · Schutz · Gesundheit

1

Die Quelle

Ein offener Platz mit rundem Wasser. Kein Gebäude, keine Technik, kein Amt. Die Mitte bleibt frei.

Begegnung · Markt · Fest · Stille · gemeinsames Essen

222m

Seitenlänge

536m

quer hindurch

23,8ha

Grundfläche

150→300

Menschen

Home OS

Technik, die man
nicht merkt.

Über Häusern, Wasser und Feldern liegt eine ruhige digitale Schicht. Sie entscheidet nichts über Menschen. Sie nimmt ihnen ab, was sonst zwischen ihnen stünde: Absprachen, Listen, Verwaltung.

An einem Dienstag im August sind die Tomaten alle gleichzeitig reif. Vierhundert Kilo, zwei Tage Zeit. HOME OS weiß, wer heute Abend frei ist, wo die Gläser stehen, welcher Ofen leer bleibt und wer so etwas schon einmal gemacht hat. Es fragt nicht vierzig Leute einzeln. Es schlägt einen Abend vor. Am Ende ist das Regal voll und niemand hat eine Liste geführt.

Automatisiert wird zuerst die Kopfarbeit. Was bleibt, sind Hände in unfertigen Räumen, Fürsorge und alles, was wächst. HOME ist deshalb nicht nostalgisch — es ist genau auf dem gebaut, was auch in dreißig Jahren noch von Menschen getan wird.

Wärme

Aus dem Boden, nicht aus dem Tank. Der Speicher gleicht Tag und Nacht aus.

Wasser

Regen wird gesammelt, genutzt, aufbereitet, zurück in den Garten geführt.

Strom

Vom eigenen Dach. Verbrauch wandert dorthin, wo gerade Überschuss ist.

Nahrung

Feld, Gewächshaus, Lager. Was reif ist, kommt auf den Tisch — nicht in den Müll.

Häuser

Ein digitaler Zwilling kennt jede Leitung. Repariert wird, bevor etwas ausfällt.

Können

Repariert, gebaut und angebaut wird weiter — nicht weil es billiger ist, sondern weil wer nichts mehr selbst kann, von allem abhängig wird.

KI ersetzt keine Gemeinschaft. Sie räumt die Verwaltung weg, die Gemeinschaft verhindert.

HOME wächst nicht.
HOME teilt sich.

150 Menschen ziehen ein. Bis zu 300 finden Platz. Wird die Zahl erreicht, wird nicht verdichtet, aufgestockt oder angebaut. Es entsteht das nächste HOME.

Die Grenze steht nicht auf Papier, sie steckt im Gebäude: 24 Höfe, mehr sind nicht gebaut. So bleibt die Gemeinschaft klein genug, dass man einander kennt — während das Netz aus vielen HOMEs beliebig groß werden darf.

Krankenhaus, Universität, große Produktion: das teilen sich mehrere. Wohnen, Wasser, Wärme, Essen, Schule, erste Hilfe: das kann jedes selbst.

Ehrlich gesagt

Was wir noch
nicht wissen

Ein Entwurf, der seine Lücken versteckt, ist Werbung. Diese hier sind bekannt, benannt und offen — und sie werden sichtbar geschlossen.

eins

Der Boden

Eine Anlage dieser Größe ist kein Bauantrag, sondern ein Planverfahren. Der Weg dorthin ist ungeklärt.

zwei

Wer einzieht

Nach welchem Verfahren jemand kommt — und was beim Auszug mit eingebrachter Arbeit geschieht. Die schwerste Frage im System.

drei

Recht und Realität

Lernen und Schulpflicht. Schutz und staatliche Zuständigkeit. Gesundheit und Approbation. Lösbar, aber nicht gelöst.

vier

Wer es trägt

Bau, Betrieb und die Rechte am Entwurf gehören nicht in dieselbe Hand. Diese Struktur steht noch nicht.

Existenz muss nicht
verdient werden.

Wohnen, Wasser, Wärme, Essen, Lernen, Gesundheit — getragen von gemeinsamer Infrastruktur. Alles darüber hinaus bleibt frei: Arbeit, Unternehmertum, eigene Wege.

Kein Rhythmus — es geht raus, was passiert. Anmeldung mit Bestätigungsmail, jederzeit widerrufbar. Einzelheiten im Datenschutz.